Bundesliga

Unser Bundesliga-Team:
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Von links an

Florian Korsch, Alain Boucher, Robin Stentenbach, Danny Griesberg, Krista Bisoke, dahinter der „Lange“ Bernd Heunemann, Siegfried Binder, Jouse Adrianasoloaine (wird nur Patou genannt).

1. Spieltag am 23. April 2016
Nach einer 6 stündigen Reise (für sage und schreibe 270 km) erreichten Alain, Siggi, Patou und Danny gegen 19 Uhr endlich die Übernachtungsmöglichkeit in der nähe von Wiedensahl.  Robin, Krista und Bernd saßen bereits gemütlich auf der Terasse und nahmen uns freudig in Empfang.

Ab ging es zum check in im Hotel. Robin flachste bereits herum: „Danny und Florian müssen in der Rehaklinik gegenüber übernachten.“ Anfangs hielt ich das für einen Scherz, es sollte sich aber bewahrheiten, das Hotel war überbucht.

Robin und Krista holten ein paar Stunden später Florian aus Minden ab. Florian reisste aus Berlin mit der Bahn an. In der Zwischenzeit stärkte sich der Rest im Hotel. Schnitzel, Rumpsteak und Salat wurde serviert. Lecker wars.

Ca. gegen 23 Uhr machten sich alle auf den Weg um ausgeruht in den nächsten Tag zu starten.

Florian und ich meldeten uns als „neue Patienten“ in der Rehaklinik an. Die Empfangsdame schaute verdutzt und meinte, dass Sie heute gar keine Patienten mehr erwartet. Wir klärten es auf, das für uns ein Zimmer vom Hotel gegenüber reserviert wurde.

Das Zimmer sah gar nicht aus wie ein Krankenzimmer…es war gut und ausreichend eingerichtet.

Frühstück gab es am nächsten morgen extra nur für uns aufgrund der frühen Uhrzeit (Frühstück um 7 Uhr). Ein reichliches Buffet war aufgebaut und wir bekamen sogar frisches Rührei kredenzt. Ich fand es sehr lecker.

Danach ging es dann zum Platz. Wir wurden freundlich empfangen, sehr nette Menschen die Wiedensahler, obwohl Sie keinen guten Draht zum Wettergott hatten Das Wetter war den ganzen Tag durchwachsen und ständig blies uns auf freier Fläche der Wind ins Gesicht. Teilweise Regen und sogar Hagel hielt uns nicht davon ab unsere Kugeln so nah wie möglich am Schwein zu platzieren.

Die erste Runde ging gegen Ibbenbüren. Uns steckte wohl noch die lange Fahrt und das leckere Essen vom Vortag in Knochen und Magen. Wir haben alle nicht gut gespielt und die Runde ging leider 1:4 verloren.

In der zweiten Runde spielten wir gegen einen Aufsteiger aus Krähenwinkel. Langsam hatten wir uns an die widrigen Verhältnisse gewöhnt. Wir fanden besser ins Spiel und gewannen die Runde 4:1.

In der letzten Runde ging es gegen den amtierenden Deutschen Meister. Wir hatten nichts zu verlieren und spielten frei auf. Die Überraschung lag in der Luft. Leider verloren wir die Runde denkbar knapp mit 2:3.

Am 28.05. steht bereits der nächste Spieltag in Horb an. Wir werden unser Bestes geben und hoffen dort positiver Abschneiden zu können.

Viele Grüße
Danny


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2. Spieltag 28.05.2016

Am 28.05.2016 fand der 2. Bundesligaspieltag statt. Für uns stand eine lange Reise zum PCB Horb an. Leider hat uns Patou kurzfristig für den Spieltag abgesagt. Gott sei Dank hat sich Diego sofort bereit erklärt mitzufahren.

Bernd, Krista und Robin fuhren erreichten am frühen Nachmittag das Hotel. Alain, Diego und ich starteten gegen 17:00 Uhr und erreichten das Hotel gegen 22:00 Uhr.

Florian erreichte nach langer Reise (von Berlin aus) gegen 1 Uhr das Hotel. Das war mal wieder ein Abenteuer. Zug fuhr nicht, es gab Ersatzverkehr. Dann war Flo plötzlich telefonisch nicht mehr zu erreichen, ohne Strom läuft halt nichts mehr heutzutage.

 

Das Hotel lag in einem Vorort von Horb. Von außen wirklich hübsch anzuschauen. Die Zimmer waren ok, was man von den Betten leider nicht behaupten konnte.

Bei Jeder Bewegung knarrte und knirschte das Bett, an erholsamen Schlaf war kaum zu denken.

 

Ein schwerer Spieltag stand uns bevor.

In der ersten Runde ging es gegen Malsch. Diese Mannschaft besteht mittlerweile nur noch aus Franzosen.

Trotz vorhandener Chancen gingen beide Triplette doch recht deutlich verloren. Wir ließen uns nicht entmutigen und gingen motiviert in die Doublette-Runde.

Bernd und Robin sowie Siggi und Danny gewannen die Partien deutlich. Es stand also 2:2, das Doublette Mixed musste also die Entscheidung bringen. Flo und Krista lagen relativ hoch zurück. Punkt für Punkt kämpften sie sich ran um dann endlich den erlösenden 13. Punkt zu legen.

Was für ein Kampf und Teamgeist der gesamten Mannschaft.

 

In der zweiten Runde spielten wir gegen den Gastgeber Horb.

Das Triplette (Bernd, Siggi, Danny) unterlag deutlich. Wir kamen so gut wie gar nicht ins Spiel und bei diesem Niveau kann man sich das eigentlich nicht erlauben.

Das Triplette mixed (Flo, Krista, Robin) spielten zu Beginn sehr gut und lagen schnell in Führung. Der Gegener wurde allerdings von Aufnahme zu Aufnahme immer besser und gewann letztlich die Partie. Also wieder 0:2 nach den Triplette, aber das kannten wir ja schon.

Krista und Flo sowie Siggi und Danny konnten ihre Doublette gewinnen. Also wieder hoffen, dass wir auch das 3. Doublette gewinnen…leider waren wir diesmal nicht die glücklichen, so dass die Runde 2:3 verloren ging.

 

In der 3. Runde spielten wir dann gegen Freiburg. Das Triplette (Bernd, Siggi, Danny) führte schnell recht deutlich, konnte nach einem Spielerwechsel der gegnerischen Mannschaft das Niveau nicht halten und das Spiel ging leider verloren, genauso wie das Triplette mixed.

Wieder 0:2 nach der ersten Runde, das zog sich durch den Spieltag wie ein roter Faden.

Die Doublette spielten wir in der gleichen Formation wie auch die vorherigen Runden. Irgendwie war die Luft raus. Wir spielten zwar alle gut mit, aber der Gegner war meisst eine oder 2 Kugeln besser als wir. Alle 3 Doublette wurden verloren.

 

Fazit: 1 Runde von 3 gewonnen. Ist ok, aber es geht besser. Die 2. Runde hätten wir auch noch gewinnen können. Alles in allem war es ein anstrengender Spieltag, der viel Kraft gekostet hat.


anbei ein kurzer Bericht zur 2. Runde des BPV Cup. Leider haben wir vergessen Foto`s zu machen.

 

Am 27.06. fand die zweite Runde des BPV Cup statt. Unsere Reise zum Austragungsort „Alter Zoll“ war Gott sei Dank nicht so weit wie unsere Bundesligafahrten.

Unser Gegner war der „Dauerrivale“ ASF Bonn. Die Jungs sind bekanntlich nicht schlecht. Uns erwartete eine schwere Aufgabe, gerade auf heimischen Boden sind die Altstadtfreunde nur sehr schwer zu schlagen, was wir im verlaufe des Pokalspiels zu spüren bekommen sollten.

Vorab kurz zum Modus. Es werden drei Runden gespielt. In der ersten Runde 6x tete, in der zweiten Runde 3x Doublette und in der 3. Runde 2x Triplette.

Jedes gewonnene Tete bringt 2 Punkte, jedes gewonnene Doublette 3 Punkte und jedes gewonnene Triplette 5 Punkte. Macht in Summe 31 Punkte. Wer also zuerst 16 Punkte oder mehr hat, der hat gewonnen.

In die Tete Runde starteten Krista, Bernd, Robin, Siggi, Pedro (ein neuer der dieses Jahr zu uns gewechselt ist) und Danny. Robin Bernd und Danny konnten ihre Begegnung gewinnen.

Krista verlor denkbar knapp ihr Spiel.

Nach der ersten Runde stand es also 6:6 nach Punkten.

In der zweiten Runde (Doublette) spielten Pedro und Krista, Robin und Bernd sowie Siggi und Danny. Die Altstadtfreunde drehten auf, zeigten uns wer der Herr hier auf dem Platz ist und gewannen alle 3 Doubletten.

Neuer Spielstand 6:15 nach Punkten.

Nun hieß es Frust abschütteln und den Gegner für die Niederlage in den Doublette büßen lassen.

Wir standen mit dem Rücken zur Wand, schließlich mussten beide Tripletten gewonnen werden um noch als Sieger vom Platz zu gehen.

Im Triplette spielten Robin, Bernd und Alain, im Triplette mixed Krista, Pedro und Danny.

Das Triplette mixed verlief relativ einseitig. Wir spielten solide, die gegnerische Mannschaft konnte nur teilweise ihr Leistungsvermögen abrufen. Wir gewannen 13:1.

Im Triplette war es dagegen schon spannender. Unsere Jungs führten schnell recht deutlich. Dann wechselte der Gegner einen Spieler aus und kam dann deutlich besser ins Spiel und kamen Punkt für Punkt näher.

Beim Stande von 9:8 wechselte der Gegner das Gelände, spielte eine sehr schlechte Aufnahme. Mit 4 Punkten in dieser Aufnahme konnten wir den Sack zu machen und den Sieg einfahren.

Mit 16:15 konnten wir diese spannende Begegnung dann doch noch für uns entscheiden.

 

Ich möchte über diesen Weg noch ein großes Dankeschön an die Altstadtfreunde los werden. Es war eine lockere Atmosphäre mit dem notwendigen Ernst bei der Sache.

Die Verpflegung war ausgezeichnet, es lohnt sich einen Koch im Team zu haben :-).

 

Viele Grüße
Danny